Archiv der Kategorie: Allgemein

Bio-Garten Liebt Bio-Seife

Familiäre Ursprünge und die Suche nach Gleichgesinnten bringen uns heute an den schönen Attersee. Das heutige Gespräch mit meinem lieben Gast hätte ich eigentlich viel lieber bei einem gemütlichen Kaffee und einem leckeren Stück Kuchen in einem Haus geführt, in dem meine Zunft viele Jahre lang anzufinden war.

Wie auch in Goisern wurde in Schörfling Seife hergestellt. Dank der tollen Facebook Seite „Attergau in alten Ansichten“ und Herrn Alfred Doloscheski darf ich euch dieses tolle, alte Bild hier zeigen:
Seifensiederei und Gasthaus Staudinger um 1900.

Quelle: Attergau in alten Ansichten

Seit 1959 allerdings riecht es am Marktplatz von Schörfling nicht mehr nach Seife, sondern eher nach süßen Leckereien. Die Konditorei Ottet ist seitdem dort ansässig und verwöhnt Gäste mit feinen Süßspeisen. Hier eine weitere alte Ansicht von 1960.

Quelle: Attergau in alten Ansichten

Aufgrund der momentanen Umstände haben mein Gast und ich uns auf ein Telefonat und auf den Schriftverkehr beschränkt. Aber so wie es aussieht, darf auch die Konditorei Ottet bald wieder ganz öffnen und wer weiß, vielleicht lässt sich der Plausch bei Kaffee und Kuchen ja noch nachholen.

Heute darf ich euch eine Interview mit Karl Ploberger präsentieren. Viele kennen ihn aus Sendungen, Beiträgen und Büchern und so manch einer hat seinen Grünen Daumen dank ihm wesentlich verbessert… oder entwickelt, wie in meinem Fall.

Bei meinen Seifen ist mir besonders wichtig, dass sie mit der Natur harmonieren. Seife ist fast zu 100% biologisch abbaubar und somit ein wunderbares Reinigungsmittel für Körper, Haus und Garten. Hat man sich dem Bio-Garteln verschrieben, wird man natürlich auch darauf achten, womit man seine Pflanzen und Lieblinge umsorgt. Vieles lässt sich durch natürliche Maßnahmen ganz einfach und ohne chemischer Keule in den Griff bekommen.

Ein Problemchen, das Pflanzenliebhaber und Gartler immer wieder Kopfzerbrechen bereitet, ist die Laus. Es freut mich ganz besonders, über die kleinen Quälgeister und die Lausbekämpfung heute mit Karl Ploberger zu sprechen:

Bio-Gärtner Karl Ploberger –

SC: Herr Ploberger, der Frühling ist da, die Gartensaison hat endlich begonnen. Die Freude ist bei vielen sehr groß, bis zum Anblick der ersten Läuse. Wie kommt es, dass manche Pflanzen, z.B. Zitronenbäume, Rosenstücke, etc. immer wieder davon befallen werden und andere weniger?
Läuse sind immer ein Zeichen von Stress. Zu wenig Licht, zu warm, zu wenig oder zu viel Dünger. Gerade in einem Jahr, wo die Nächte sehr kalt und es tagsüber sehr warm ist, kommt es oft zu einer Invasion an Läusen.

Blattläuse auf einer Rosenplfanze

 SC: Abgesehen davon, dass Läuse kein schöner Anblick sind, wie wirkt sich der Lausbefall auf die Pflanzen aus?
Läuse verursachen durch die Saugtätigkeit große Wachstumsstörungen. Außerdem sondern sie einen zuckerhaltigen Saft ab (den sich die Ameisen holen). Der führt auf den Blättern zu einem idealen Nährboden für Russpilze. Das schwächt die Pflanze gleich nochmal, weil sie weniger Licht aufnehmen kann.

SC: Wenn man sich dazu entscheidet, dem Problem Läuse natürlich zu begegnen, welche Möglichkeiten gibt es?
Abstreifen, abwaschen und vor allem die Nützlinge fördern. Marienkäfer, Ohrwürmer, Florfliegen und Vögel sind gigantische Vernichter von Läusen und anderen Schadinsekten. Geht es nicht anderes, muss man allerdings auch zu härteren Maßnahmen greifen – besonders in der Wohnung oder im Gewächshaus.

SC: Eine Möglichkeit ist die Behandlung der Pflanzen mit Seifenlauge. Wie bereite ich diese richtig zu und wie trage ich diese auf die Pflanzen auf?
Seife ist die einfachste und ungefährlichste Möglichkeit die Läuse zu bekämpfen. Man sagt (in etwa) 50 Gramm Naturseife in lauwarmen Wasser lösen, einen Spritzer Spiritus als Netzmittel dazu und an die direkt befallenen Stellen sprühen. Innerhalb kürzester Zeit sind die Läuse verschwunden. Nach einigen Tagen sollte man die Behandlung aber punktuell wiederholen, da die Eigelege mit der Seifenlauge nicht beseitigt werden.
 
SC: Laus ist nicht gleich Laus, oder doch? Wirkt die Behandlung mit Seifenlauge bei Blattläusen und auch bei Schildläusen?
Ja, auch gegen die lästigen Wollläuse wirkt es. Allerdings muss man hier danach noch mit einem Rapsölpräparat sprühen, das ist gleichzeitig ein Blattglanz.

SC: Hurra, wir haben es geschafft! Die befallenen Pflanzen sind endlich lausfrei. Was kann man jetzt tun, um die Pflanze nach dem Lausbefall zu stärken?
Die wichtigste Botschaft im Biogarten lautet: Die richtige Pflanze am richtigen Standort. Passt dann auch die Erde, das Gießen und die Nährstoffversorgung, geht es den Pflanzen so gut, dass sie kaum krank werden.

SC: Welche Maßnahmen würden Sie empfehlen, um die Pflanzen vor Lausbefall zu schützen?
Luftige Standorte und niemals übermäßig düngen und gießen. Genau so sollte man die Pflanzen aber auch nicht vertrocknen lassen. Dann sind wir wieder dort, wo unser Gespräch gerade begonnen hat – beim Stress. Und den wollen wir alle auch nicht….

Frühlingswiese Wolfgangseethal – fotografiert von: Brigitte Leithner

Und damit hat Karl Proberger vollkommen Recht. Stress wollen wir bestimmt nicht, weder beim Garteln noch beim Seifensieden, denn beides soll uns entspannen und die Zeit vergessen lassen, der Seele und dem Körper gut tun und uns eine gute Zeit bereiten.

Wer leider keinen Garten zu Hause hat, kann sich trotzdem mit Pflanzen umgeben und so einige selbst ziehen. Die Wohnung wird zum Dschungel, der Balkon oder die Terrasse werden zum mediterranen Traum mit Zitronenbaum, Olivenbaum und Co. Dass das wirklich funktioniert, zeige ich euch hier mit einem Foto von meinem Zitronenbaum. Ist das nicht toll! Und die Blüten riechen unbeschreiblich!!

Zitronenblüte

Viele Tipps und Ratschläge wie das auch bei euch ohne großer Gartenfläche gelingt, erzählt euch Karl Ploberger in seinem neuen Buch, das ich euch nur wärmstens empfehlen kann:

Für alle, die es dieses Jahr mal mit natürlicher Schmierseife im Kampf gegen die Läuse versuchen wollen, gibt es bis Ende Juni für euch die Schmierseifen-Aktion von Saponetta Carina:
https://www.saponetta-carina.com/produkt/bio-schmierseife-pur/

Bio-Schmierseife pur

Bis zum Sommerbeginn solltet ihr die lausigen Biester wieder vertrieben haben und euren Garten in vollen Zügen genießen können.

Euch allen einen schönen Sonntag, meinem lieben Gast Karl Ploberger vielen herzlichen Dank für’s Gespräch und viel Spaß beim Seifeln und Garteln!

Naturseife und das indifferente Bürstenbad

Wer die Fastenzeit verschlafen hat, seinem Körper jedoch auch nach der Osterzeit noch Gutes tun möchte, kann ja mal ein Bürstenbad versuchen.  Indifferentes Bürstenbad – noch nie gehört? Na dann wird’s Zeit! 

Heinz Bergthaler, Osteopath und Physiotherapeut in Bad Ischl, schrieb vor Kurzem im Traunspiegel über die Kur in der Wanne. Gut schlafen, entgiften, den Kreislauf in Schwung bringen und das mit ganz einfachen Mitteln wie einem warmen Bad, einer Bürste und einem guten Stück Seife. 

Bürstenbad – Heinz Bergthaler
Quelle: Traunspiegel März 2021

Bei der Auswahl der Seife gibt es nur einen guten Rat – wählen Sie eine gute Seife! Macht man sich schon die Mühe einer Kur, sollte man auch bei den Hilfsmitteln nicht sparen. Eine billige, industriell gefertigte Seife mit zweifelhaften Inhaltsstoffen passt nur wenig zum Kurgedanken. Gönnen Sie sich für das Bürstenbad eine Naturseife aus guten Ölen oder Fetten, feinen natürlichen Düften und vielleicht etwas Salz aus dem Salzkammergut. 

Gutes Gelingen beim Bürstenbad und vor allem g’sund bleiben! 

Salzpeeling à la Saponetta Carina

Salzpeeling trifft Schmierseife

Ein Salzpeeling ist eine einfache und preiswerte Möglichkeit, die Haut mal wieder richtig zu verwöhnen. Abgestorbene Hautschüppchen werden entfernt, die Haut strahlt rosig und frisch. Die Durchblutung wird angeregt und die Bildung neuer Zellen kommt in Gang. 

Rezepte gibt es viele, sich mit ganz wenigen Zutaten ein schönes Peeling selbst herzustellen. Vieles hat man auch gleich zu Hause und sofort griffbereit: Salz, ein gutes Pflanzenöl, ein paar Tropfen ätherisches Öl. Schnell zusammengemixt kann es auch gleich losgehen mit dem Home-Spa.

Ein bisschen unangenehm ist allerdings, dass die Salzmasse beim Aufreiben relativ schnell wieder von der Haut abfällt , da sie nicht so gut haftet. Eine einfache, aber ganz simple Lösung bietet natürliche Schmierseife. Da Schmierseife aber eigentlich eine Reinigungsseife ist, gibts bei Saponetta Carina natürlich für diese Zwecke die „Peeling Schmierseife Spezial“.

Die Seifenpaste wurde aus fruchtigem, nativem Olivenöl aus Kalabrien handgefertigt. Aus dem kontrolliert biologischen Anbau der Schwestern Carmela, Angela und Lucia Librandi stammt ein wunderbares Öl, das der Schmierseife die tolle, grüne Farbe verleiht. Verwendet man ein bisschen von dieser herrlichen Paste als Grundlage für ein Seifenpeeling, schlägt man gleich zwei Fliegen mit einer Klappe – Peeling und Reinigung in einem! Hier ein paar Rezeptvorschläge zum Ausprobieren. Viel Spaß beim Testen und Peelen 🙂

Zitronen-Salz-Peeling
– Schale einer unbehandelten Zitrone, fein gerieben
– 100g Seifenpaste
– 50 -100g Salz (Tafelsalz oder feines Meersalz)
– 50 – 100g Pflanzenöl (Olivenöl, Traubenkernöl, Avocadoöl, etc.)
– 5 Tropfen ätherisches Zitronenöl

Die Seifenpaste mit einem Teil des Öls vermengen, dann das Salz und die Zitronenschale hinzufügen. Alles gut durchmischen. Je nach gewünschter Konsistenz noch etwas Öl hinzufügen. Mit dem Duftöl verfeinern und in einen sauberen Behälter abfüllen. 

Bei der Entnahme darauf achten, dass nicht zu viel Wasser in den Behälter gelangt. Die gewünschte Menge mit einem sauberen Löffel entnehmen. 

Varianten für ein bisschen Abwechslung:

Limetten – Salz- Peeling
– Schale von 2 unbehandelten Limetten
– 5 Tropfen ätherisches Limettenöl

Orangen – Salz – Peeling
– Schale einer unbehandelten Orange
– 5 Tropfen äthrisches Orangenöl 

Rosmarin – Salz – Peeling
– 1 EL getrocknete Rosmarinnadeln mit der Kräutermühle fein malen
– 5 Tropfen Rosmarinöl

Minze – Salz – Peeling
– 1 EL getrocknete Minze (verschiedene Minzsorten verwendbar) mit den Fingern locker zerkleinert
– 5 Tropfen Minzöl

Gute, Alte Schmierseife

Die gute, alte Schmierseife… neu interpretiert!

Schmierseife war früher in jedem Haushalt zu finden. Ob Kleidung oder Holzfußboden, sie hatte viele Einsatzgebiete. Früher aus minderwertigen Ölen oder Fettabfällen hergestellt, meist unbeduftet, eher ein wenig spektakuläres Produkt. Mit dem Aufschwung „moderner“ Reinigungsmittel geriet sie dann vielerorts in Vergessenheit.

Heute jedoch erlebt die Schmierseife wieder einen Aufschwung. Gefertigt aus teilweise extrem hochwertigen Rohstoffen, findet sie nicht nur den Weg in den Putzkübel. Schmierseife aus reinem Olivenöl findet jetzt auch mal den Weg in ein schönes Fußbad und schmeichelt dort beanspruchten Füßen. Mit wertigen Zusätzen versetzt darf sie nun auch mal direkt auf die Haut und fühlt sich dort alles andere als „ätzend“ an. 

Auch der Trend zurück zur Natur im Wohnbereich führt viele wieder zurück zur natürlichen Schmierseife. Böden werden seit eh und je mit Schmierseife gereinigt und so manch einer entdeckt in unserer modernen Zeit das altbewährte Produkt Schmierseife wieder für sich. 

Aber Schmierseife ist nicht Schmierseife!
Mal ist sie transluzent, mal opak.
Mal ist sie weiß, mal ist sie grün.
Mal ist sie fest, mal ist sie weich.
Mal riecht sie streng, mal riecht sie herb.
Wie kommt’s? Die Mischung macht’s! 


Ab in die Wanne

AB IN DIE WANNE

Stress, Liebeskummer oder Infekt im Anflug, es gibt wenige Zustände die nicht durch ein heißes Bad kuriert oder zumindest gelindert werden können. 

Das warme Wasser entspannt, nicht nur die Muskulatur, auch die Seele erholt sich. Die Durchblutung wird angeregt und unser Stoffwechsel kommt in Fahrt. Gerade in der kalten Jahreszeit, mit Schnupfennase und Erkältung, stärkt ein heißes Bad unser Immunsystem. Durch das warme Wasser wird der Körper in einen fieberähnlichen Zustand versetzt und kommt ins Schwitzen.  Die Körpertemperatur steigt an, was so manchem unliebsamen Eindringling gar nicht behagt, denn bei erhöhter Temperatur können sie sich nicht mehr vermehren. 

Damit der Badespaß wohltuend ist und nicht das Gegenteil bewirkt, sollte das Wasser nicht zu heiß sein und der Aufenthalt in der Wanne nicht zu lange. Zusätze wie ätherische Öle können zusätzlich noch ihre heilende Wirkung tun. Fichtennadelöl und Eukalyptus sind bekannt für die gute Wirkung in Bezug auf die Atemwege, ätherische Melisse  oder Lavendel entspannen und bereiten für einen guten Schlaf vor, süßes Orangenöl hebt die Stimmung. 

Selbst hergestellte Badezusätze sind frei von Konservierungsstoffe und anderen, möglicherweise reizenden Zusätzen. Kostengünstig und doch überaus wirksam sind z.B. Badesalz oder Milchbad. Einfach und schnell gelingen diese Zusätze auch Unerfahrenen.


Badesalz zum Selbermachen

400 g grobes Meersalz
5-6 Tropfen ätherisches Öl

Das Salz mit dem ätherischen Öl beträufeln und gut durchmischen. In ein Glas füllen und am besten ein paar Tage durchziehen lassen. Für ein Vollbad reichen 5-6 EL vom Badesalz.
Wer möchte kann seiner Badesalzmischung auch noch getrocknete Blüten oder Kräuterstücke hinzufügen.

Milchbad zum Selbermachen

1l Vollmilch
3 Tropfen ätherisches Öl
2-3 EL Honig (optional)

In die Milchpackung oder – Flasche das ätherische Öl tropfen, verschließen und gut schütteln. Somit emulgiert das ätherische Öl und schwimmt in der Wanne nicht obenauf. Wer noch etwas Honig mit in seinen Badezusatz möchte, löst diesen in etwas warmer Milch vorher auf. 

In diesem Sinne, eine erholsame Zeit in der Wanne und gesund bleiben!

Melissenhydrolat

Hydrolat ist ein mit Pflanzeninhaltstoffen angereichertes Pflanzenwasser, das mittels Wasserdampfdestillation gewonnen wird – ein Nebenprodukt, das bei der Gewinnung von ätherischen Ölen entsteht. Hydrolate werden auch als „Geschwister der ätherischen Öle“ bezeichnet. Sie lassen sich in Kosmetika einarbeiten, können zur Raumbeduftung genützt werden, sogar Speisen lassen sich damit verfeinern.

Hydrolate sind Rückstände aus kondensiertem Wasser und anteiligen Wirkstoffen, die bei der Wasserdampfdestillation von Pflanzen entstehen. Sie werden auch Pflanzenwässer, Blütenwässer, Aquarome oder aromatische Hydrosole genannt.“ (Hydrolate, Ingird Kleindienst-John)

Die von den Bienen geliebte Melisse wirkt positiv auf unser Nervenkostüm, das eng mit Magen, Herz und Schlaf in Verbindung steht. Man denke an den Melissengeist. Eine feine Sache ist auch ein Bad oder eine Haarspülung mit Melissentee.

Toll ist die Melisse auch in Naturseifen. Sie duftet angenehm frisch und nach Kräutern. Die Melisse selbst, wenn sie einmal gut angewachsen ist im Garten, wächst üppig und kann ganz einfach für selbstgemachte Seifen verwendet werden. Dafür kann man die Blätter für Tee verwenden, der als Laugenflüssigkeit dient, getrocknete Blätter können direkt in die Seife eingearbeitet oder oben auf als Deko verwendet werden oder man macht sich die Mühe und stellt ein Hydrolat her und verwendet dieses zusammen mit ätherischem Melissenöl in der Seife. 

Wer sich von handgefertigter Melissenseife selbst überzeugen möchte, wird selbstverständlich auch bei Saponetta Carina fündig. Mit einer Überfettung von 10% trocknet sie die Haut nicht aus, reichhaltige Sheabutter und feines Weizenkeimöl pflegen sanft und natürlich. 

https://www.saponetta-carina.com/produkt/melissenseife/

 

Naturseife VS. Industrieseife

„Karina, wieso soll ich bei dir 6€ für ein Stück Seife zahlen, wenn ich im Supermarkt dafür 6 oder 7 Stück bekomme?“

Jahresabo Naturseife
Gute Frage… die mir in letzter Zeit öfters mal begegnet ist. Im Moment bin ich ehrlich gesagt froh, wenn die Leute überhaupt mehr zur Seife greifen, egal ob von mir oder aus welcher Seifen- oder Chemiefabrik auch immer. Seife kann helfen, den Coronavirus zu zerstören und damit eine schwere Erkrankung abzuwenden. Im Moment steht dieser Aspekt klar im Vordergrund.
Abgesehen davon gibt’s auf die Frage aber 3 Antworten, oder besser gesagt, 3 Gegenfragen:
 
– Willst du deine Haut reinigen UND pflegen oder einfach nur waschen, ohne nachzudenken?
 
– Willst du einen regionalen Handwerksbetrieb unterstützen und dein Geld in der Region ausgeben oder einem großen ausländischen Konzern dein Geld geben?
 
– Willst du Qualität an Arbeit, Rohstoffen und Beratung oder zahlst du lieber für hübsche Verpackung, Marketing und Branding?

Am Ende hast du es in der Hand, was du bekommst für dein Geld. Das 1,50€ Seifenstück, das 10 Jahre hält, kann nie die hautpflegenden Eigenschaften einer handgefertigten Naturseife haben. Nie. Denk nach und dein  Hausverstand wird es dir bestätigen. Wenn nicht, dann lass mich die Sache mit ein paar mehr Worten erklären.
Shampooseife Rose
– Willst du deine Haut reinigen UND pflegen oder einfach nur waschen, ohne nachzudenken?

Dass Seife wäscht, das haben wir ja spätestens seit der Corona-Krise alle verstanden. Es gibt jedoch auch noch andere Substanzen, die sauber machen, wie z.b. Waschpulver, Geschirrspülmittel, sogenannte Flüssigseife im Spender, etc. Aber da die Haut unser größtes Organ ist, das eine immense Schutzfunktion für unseren Körper erfüllt, sollten wir sie nicht nur säubern, sondern auch pflegen. Pflegen im Sinne von nicht zu stark austrocknen, was meist mit Wasser und Fettverlust gemeint ist. Wäscht man mit zu aggressiven Reinigungsmitteln, wird zu viel Fett von der Hautoberfläche entfernt, was definitiv nicht gut ist. Fett alleine reicht aber nicht, auch Feuchtigkeit soll in der Haut gebunden bleiben. Naturseife bietet für diese Situation gleich zwei hervorragende Lösungen:Natürliches Glycerin und Überfettung
Öl/Fett + 3 Natron- oder Kalilauge = 3 Seife + Glycerin
Chemisch gesehen benötigt man bei der Verseifung für 1 Öl/Fettmolekül 3 Moleküle Lauge und man erhält 3 Moleküle Seife und Glycerin. Glycerin entsteht bei der Verseifung ganz natürlich, es muss nicht extra hinzugefügt werden, daher muss es bei den Inhaltsstoffen auch nicht extra angegeben werden. Steht Glycerin am Etikett mit drauf, wurde es hinzugefügt! Glycerin ist wasserbindend, schützt und regeneriert die hauteigene Barrierefunktion und erhält die Elastizität der Haut – kurz, die Haut trocknet weniger aus.
Zurück zur chemischen Formel: Fügt man dem Seifenrezept mehr Fett hinzu als von der Lauge aufgenommen werden kann, spricht man von Überfettung. Die Überfettung wird in % angegeben und kann  nach Bedarf der Seife stark  variieren. Mehr Überfettung bedeutet,  die Seife wirkt weniger stark austrocknend. Ab einer zu hohen Überfettung wird die Seife allerdings auch an Reinigungskraft einbüßen, aber das versteht sich von selbst.
Das macht Naturseifen so fein auf der Haut und zeitnah aufgebraucht, kommen sie auch ganz wunderbar ohne Konservierungsmittel oder stabilisierenden Zusätzen, die teilweise fragwürdige Auswirkungen auf die Haut haben, aus.
Kaffee-Seife
– Willst du einen regionalen Handwerksbetrieb unterstützen und dein Geld in der Region ausgeben oder einem großen ausländischen Konzern dein Geld geben?

Gerade jetzt, wo wirtschaftlich eine äußerst schwierige Situation auf uns zukommt, von der wir uns lange nicht erholen werden, ist es eine berechtigte Frage, wohin mit meinem Geld. Klar spielt der Kostenfaktor mit, aber es muss auch verglichen werden, was man für sein Geld bekommt. Äpfel mit Eiern vergleichen macht wenig Sinn. Billige Massenware mit minderwertigen Rohstoffen kann nicht mit hochwertigen Produkten von lokalen Handwerksbetrieben, Bauern und Herstellern verglichen werden. Man muss sich einfach mal kurz die Zeit nehmen (und das geht ja im Augenblick recht gut) und sich den Kreislauf mal durchdenken.

Der Schuster kauft beim Bauer, der Bauer kauft beim Apotheker, der Apotheker beim Bäcker, der Bäcker beim Seifensieder, der Seifensieder beim Metzger (die Geschichte dazu lest ihr in den nächsten Tagen) und der Metzger verliert seine Sohle und geht wieder zum Schuster.

Jedem ist geholfen, jeder hat gute Qualität bekommen, jeder hat verdient. Kauft man beim Großkonzern, ist das Geld weg. Weg aus der Region, weg aus dem Land und was Konzerne manchmal im Schilde führen (z.B. Wasser ist kein Menschenrecht) zerstört letztendlich den Menschen selbst. Krisen bieten auch die Chance auf Neuorientierung, auf Wendung zum Guten, sich auf gemeinsame Stärken besinnen. Die großen Supermarktketten verzeichneten Millionenumsätze dank Angst vor Knappheit und Hamsterkäufen. Kleine Unternehmer und Handwerksbetriebe haben davon entweder gar nichts mitbekommen oder mussten ihre Geschäfte kurz drauf ganz schließen.
Österreich für Österreich sollte der Leitspruch in der derzeitigen Corona-Krise sein und das beginnt beim eurem Einkauf! Kauft jetzt mit Verstand oder es wird viele Handwerksbetriebe, kleine Unternehmer und Geschäfte bald nicht mehr geben.

Gutscheine für Saponetta Carina Seifen kaufen

– Willst du Qualität an Arbeit, Rohstoffe und Beratung oder zahlst du lieber für aufwändige Hochglanzverpackung, Marketing und Branding?

Gute Arbeitsbedingungen ermöglichen gute Produkte.

Sei es bei Arbeitern in Billiglohnländer, oder bei Hühnern in Massentierhaltung. Welche Arbeit bzw. Produkte können davon erwartet werden? Schlechte. Immer. Ohne alternativ, spirituell oder dergleichen zu wirken, aber alles ist eine Gleichung – Garbage In, Garbage Out, wie die Engländer sagen würden.
Selbiges gilt für die Rohstoffe. Man kann von Seife als Massenware aus deinem Industiebetrieb schlecht erwarten, dass sie die selben Eigenschaften hat, wie eine reine Olivenölseife, gefertigt aus italienischem Olivenöl, direkt beim Wein- und Olivenbauern selbst abgeholt. Der Unterschied ist 100:1. In Qualität, aber auch im Preis.
Und auch die Beratung wird noch ein Thema werden in Zukunft. Mehr als einmal habe ich selbst als Konsument in den letzten Jahren als Antwort bekommen: „Dann kaufen Sie am besten im Internet.“ oder ich bekam überhaupt keine Antwort oder Beratung mehr. Das möchte ich aber als Konsument, der sich die Zeit nimmt und in ein Geschäft geht um sich dort ein Produkt zu kaufen. Bekomme ich das nicht, wozu der Aufwand dann? Bleib ich doch zuhause auf dem Sofa und bestelle online? Am besten 5 Produkte, 4 davon am übernächsten Tag gleich wieder zurückgeschickt. Paketdienstfahrer, die fast kleine Kinder überfahren, weil sie so unter Zeitdruck stehen.

Leute! Es reicht!

Kauft doch dort, wo ihr gute Beratung und auch das richtige Produkt für euren Bedarf bekommt. Fallt auch nicht auf schöne Verpackungen rein, ihr wollt doch das Produkt und nicht die Schachtel, oder?Nicht das Poster auf der Plakatwand, oder das Logo am Etikett! Schachteln, Plakatwände und Logos waschen nicht, aber Naturseife tut es und zwar ganz hervorragend.

„Waldbaden“

Waldbaden, von vielen auch „Waldmedizin“ genannt…
Noch vor Kurzem von vielen belächelt, denn das sei ja nur war für „Alternative“ und zu sowas habe man ja ohnehin keine Zeit.

Zack!! So schnell können sich die Dinge ändern. Der Coronavirus stellt unser Land und die ganze Welt auf den Kopf. Ausgangsbeschränkung, Betriebsschließung, Isolation. Was nun? Erlaubt sind nur, Fahrten zu unaufschiebbaren Arbeiten, Einkäufe für lebensnotwendige  Dinge, Besorgungen für Hilfsbedürftige und nach draußen zu gehen, um sich die Beine zu vertreten. Wer schlau ist, macht das und viele, die lange nicht mehr im Wald waren, entdecken dabei etwas erstaunliches –  Im Wald geht das Leben weiter!!!

Ein Aufenthalt im Wald ist wie eine Erlebnistour und eine Aromatherapie zugleich, die unserer Gesundheit unglaublich gut tut. Was ich im Wald machen kann und wie ich das im Wald Gegebene am besten für mich und meinen Körper nutzten kann, das möchte ich Leuten überlassen, die mehr darüber zu sagen haben, wie z.B. Hans Müllegger vom Naturlernzentrum

Ich möchte das Thema „Waldbaden“ heute von der kosmetischen Seite her betrachten,  euch in paar interessante Infos geben und ein paar Rezepte für zuhause bereitstellen.

Nehmen wir mal das ätherische Fichtennadelöl:
Der große Reichtum an Nadelwäldern in Bad Ischl ermöglichte früher die Destillation von ausgezeichnetem ätherischem Fichtennadelöl, das weit über die Stadtgrenze hinaus bekannt war. Aus frischen Fichtennadeln und kleinen Zweigen erzeugte die Badeanstalt vor Ort erstklassige Fichtennadelpräparate, die sich großer Anerkennung erfreuten. Das klare, flüchtige Fichtennadelöl wirkt anregend, erfrischend und kräftigend. Als Inhalationszusatz ist es wohltuend für Lunge und Bronchien. Darüber hinaus hat das Öl, wenn man es äußerlich anwendet, eine sehr gute Wirkung bei Gicht, Rheuma und fungösen Hauterkrankungen. An heißen Tagen schätzt man besonders die adstringierende und desodorierende Wirkung des tonisierenden Öls.

Weiter gehts mit ätherischem Terpentinöl.
Terpentinöl verbinden die meisten nicht unbedingt mit Kosmetik und Gesundheit, da wir es heute eher mit Farben und Lacke in Verbindung bringen. Allerdings ist es so, dass ätherisches Terpentinöl aus Koniferen gewonnen wird. Terpentin (oft auch Balsamterpentin genannt), ist ein Balsam,  der aus den Stämmen der Koniferen austritt. Durch Wasserdampfdestillation wird aus diesem Balsam das medizinisch verwendete Terpentinöl hergestellt. Bei völliger Extraktion von Terpentinöl und Wasser aus dem Harz bleibt ein Stoff übrig, den viele Musiker, v.a. Streicher, gut kennen – Kolophonium. Kolophonium wird zum Bestreichen der Bogenhaare verwendet. Das ätherische Terpentinöl eignet sich gut bei Erkrankungen der Atemwege und wirkt stark antiseptisch. Es wird für Inhalationen verwendet, aber auch in Salben, Cremen und vor allem führer sehr gerne in Seifen. Auch in Bad Goisern war Terpentinöl in vielen Haushalten vertreten – in Form von Seife aus der Seifensiederei Zopf.

Alle guten Dinge sind 3 – ätherisches Latschenkieferöl:
Gut, um zu den Latschenkiefern zu gelangen, muss man meist den Wald verlassen, aber man sagt ja immer, die besten Dinge sind ganz oben 🙂 Und manchmal sind sie ja auch so hoch, dass sie einem Wald gleichen. Das frische, waldig riechende Öl ist ebenfalls gut für die Atemwege und Bronchien, wirkt antiseptisch und Abwehrkräfte stärkend. Verwendet wird das Öl gerne in Duftlampen, für Inhalationen, als Saunaduft oder viele kennen es als Zusatz vom altbewährtem Franzbranntwein. Mein Großvater war zeitlebens ein Verfechter des Franzbranntweins und dieser kam nur in Großpackungen ins Haus. Hat ihm stets gute Dienste geleistet, vielleicht lags am Latschenkieferöl 🙂

Fällt euch was auf??
Ein Gang durch den Wald versorgt euch nicht nur mit viel frischer Luft und tollen Eindrücken, alle drei erwähnten ätherischen Öle aus Nadelhölzern sind gut für die Atemwege. Mit dem Corona-Virus wird uns im Moment buchstäblich die Luft zum Atmen genommen. Sei es bei schweren Fällen, die auf der Intensivstation beatmet werden müssen, oder bei noch nicht kranken Menschen, denen es vor Panik und Horror ebenfalls die Luft nimmt. Also, was gibt es zu verlieren? Gebt dem Wald doch eine Chance! Geht raus und taucht ein, wenn ihr die Möglichkeit habt. Nutzt, was er euch anbietet und vertraut auf die Natur – die Umstände werden es uns ohnehin lehren!

Für alle, die zuhause selbst Hand anlegen möchten, hier eine kleine Rezeptauswahl:

Inhalation mit ätherischen  Waldölen
Die bewährte Methode mit einem Topf
ca. 2l heißem Wasser und
ca. 3 Tropfen ätherischem Öl (Fichtennadel, od. Latschenkiefer)
liest man immer wieder und wurde bereits vielfach angewendet.
http://www.aetherische-oele.net/informationen/dampfbad-aetherisches-oel.htm

Badesalz mit ätherischen Waldölen
Gerade jetzt ist es auch ratsam, sich zu entspannen und den Streß loszuwerden. Ein schönes Bad am Abend tut Körper und Geist gut.
500g Salz 
10-15 Tropfen ätherisches Öl (Fichtennadel, Tanne, Zirbe, Latsche)
1 handvoll Nadeln (Fichte, Tanne) im Mörser zerkleinert (wer keine Nadeln im Badewasser schwimmen haben möchte, kann sie einfach weglassen)
Das Salz mit dem Öl und den zerkleinerten Nadeln gut vermischen. Gern kann man das Salz noch 1-2 Wochen ziehen lassen, damit sich
die Stoffe gut miteinander verbinden. Ca. 1 handvoll Badesalz ins Badewasser geben, wer möchte kann noch einen Schuss Milch zum Wasser geben für die extra Portion Pflege.

Körperöl mit ätherischen Waldölen
Dieses herrlich nach Wald duftende Öl braucht ist ein Balsam für die Seele und eine Wohltat für die Haut.
100ml Olivenöl
100ml Walnussöl
5 kleine Zweige (Fichte, Tanne)
10 Tropfen ätherisches Öl (Fichtennadel, Tanne, Latsche, Zirbe) 

Das Olivenöl mit den kleinen Zweigen auf ca. 60 Grand erhitzen und eine halbe Stunde ziehen lassen. Am besten funktioniert das im Wasserbad. Nach einer halben Stunden, das Gefäß beiseite stellen, mit einem Stück Küchenrolle zudecken und dann einen Deckel draufgeben. Das Papier saugt die Feuchtigkeit auf, wenn sich die Mischung abkühlt. Am nächsten Tag können die Zweige entfernt werden und das Walnussöl langsam eingerührt werden. Das Körperöl in mit Alkohol ausgespülte Flaschen füllen und genießen.
Wer das Öl gerne zum Baden nehmen möchte, kann es mit einer Tasse Obers mischen und zum Badewasser geben.

Viel Spaß beim Mixen und g’sund bleiben!

Seife vs. Desinfektionsmittel

Zig Liter an Desinfektionsmittel werden gerade verkauft,
zig Plastikflaschen, die weggeworfen werden,
Haut, die sich ausgetrocknet anfühlt…

Seife ist primitiv, hilft zu wenig, desinfiziert zu wenig.
Das ist leider eine sehr verbreitete Meinung. Nur wenn sie gar nichts bringen würde, weshalb wird dann in fast Vorbeugemaßnahmen zum Thema Corona-Virus ganz vorne weg von „Händewaschen“ gesprochen?
Die Oberfläche der Seife bietet Viren, Keimen und Bakterien wenig spannenden Lebensraum. Seife als Hygieneartikel ist gerade im Haushalt völlig ausreichend, Desinfektionsmittel meist überflüssig und viel zu aggressiv. Lästiges, zeitraubendes Händewaschen wird dennoch hintangestellt, Blitzstopp beim Desinfektionsspender ist viel praktischer. Welche Auswirkungen diese Masse an Desinfektionsmittel auf die Umwelt haben, welche Auswirkungen chlorhaltige Mittel auf die Atemwege haben und dass Mikroorganismen Resistenzen entwickeln können, wird erst mal nicht bedacht. 
Dass Seife, in Kombination mit ätherischen Ölen, die ganz natürlich antiviral, antibakteriell und fungizid sind, viele Krankheiten verhindern könnten, muss erst mal wieder in die Köpfe. 
 
Bakterien und Viren werden hauptsächlich über die Hände übertragen, deshalb galt damals und gilt noch viel mehr heute:
„Vor dem Essen, nach dem Klo, Händewaschen sowieso!“
Blue Lemon Soleseife
Soleseife mit ätherischem Zitronenöl

Haarewaschen mit Haarseifen

Kleiner Tipp zum Haarewaschen mit Seife:
Gut Ding braucht Weile – geben Sie Ihren Haaren etwas Zeit, sich an das neue Reinigungsmittel zu gewöhnen. Wurden die Haare jahrelang mit Shampoos gewaschen, braucht es eine gewisse Zeit der Umstellung. Reiben Sie beim Haarwaschen die Haare mit dem Haarseifenstück gründlich ein, schäumen Sie richtig gut auf und waschen Sie die Haare ganz gut aus, ruhig ein bisschen länger als bisher. Den perfekten pflegenden Abschluss bildet eine sogenannte „saure Spülung“. Dabei legt sich die Schuppenschicht der Haare wieder an, sie glänzen nach der Haarwäsche viel schöner und sind auch leichter kämmbar. Mischen Sie für eine saure Spülung entweder 2EL Essig oder 2 EL Zitronensaft mit ca. 1l kaltem Wasser. Spülen Sie damit die Haare noch einmal durch. Die saure Spülung kann nach kurzer Einwirkzeit entweder wieder ausgewaschen  oder im Haar belassen werden, das ist von Haar zu Haar verschieden, hier heißt es einfach ausprobieren.