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Seife vs. Desinfektionsmittel

Zig Liter an Desinfektionsmittel werden gerade verkauft,
zig Plastikflaschen, die weggeworfen werden,
Haut, die sich ausgetrocknet anfühlt…

Seife ist primitiv, hilft zu wenig, desinfiziert zu wenig.
Das ist leider eine sehr verbreitete Meinung. Nur wenn sie gar nichts bringen würde, weshalb wird dann in fast Vorbeugemaßnahmen zum Thema Corona-Virus ganz vorne weg von „Händewaschen“ gesprochen?
Die Oberfläche der Seife bietet Viren, Keimen und Bakterien wenig spannenden Lebensraum. Seife als Hygieneartikel ist gerade im Haushalt völlig ausreichend, Desinfektionsmittel meist überflüssig und viel zu aggressiv. Lästiges, zeitraubendes Händewaschen wird dennoch hintangestellt, Blitzstopp beim Desinfektionsspender ist viel praktischer. Welche Auswirkungen diese Masse an Desinfektionsmittel auf die Umwelt haben, welche Auswirkungen chlorhaltige Mittel auf die Atemwege haben und dass Mikroorganismen Resistenzen entwickeln können, wird erst mal nicht bedacht. 
Dass Seife, in Kombination mit ätherischen Ölen, die ganz natürlich antiviral, antibakteriell und fungizid sind, viele Krankheiten verhindern könnten, muss erst mal wieder in die Köpfe. 
 
Bakterien und Viren werden hauptsächlich über die Hände übertragen, deshalb galt damals und gilt noch viel mehr heute:
„Vor dem Essen, nach dem Klo, Händewaschen sowieso!“
Blue Lemon Soleseife
Soleseife mit ätherischem Zitronenöl

Haarewaschen mit Haarseifen

Kleiner Tipp zum Haarewaschen mit Seife:
Gut Ding braucht Weile – geben Sie Ihren Haaren etwas Zeit, sich an das neue Reinigungsmittel zu gewöhnen. Wurden die Haare jahrelang mit Shampoos gewaschen, braucht es eine gewisse Zeit der Umstellung. Reiben Sie beim Haarwaschen die Haare mit dem Haarseifenstück gründlich ein, schäumen Sie richtig gut auf und waschen Sie die Haare ganz gut aus, ruhig ein bisschen länger als bisher. Den perfekten pflegenden Abschluss bildet eine sogenannte „saure Spülung“. Dabei legt sich die Schuppenschicht der Haare wieder an, sie glänzen nach der Haarwäsche viel schöner und sind auch leichter kämmbar. Mischen Sie für eine saure Spülung entweder 2EL Essig oder 2 EL Zitronensaft mit ca. 1l kaltem Wasser. Spülen Sie damit die Haare noch einmal durch. Die saure Spülung kann nach kurzer Einwirkzeit entweder wieder ausgewaschen  oder im Haar belassen werden, das ist von Haar zu Haar verschieden, hier heißt es einfach ausprobieren.

Kaffee und Seife

Kaffee besitzt die wunderbare Eigenschaft, unangenehme Gerüche zu neutralisieren. Gerade nach dem Schneiden von Zwiebeln oder Knoblauch o.ä. riechen die Finger und Handflächen unangenehm. Wäscht man die Hände mit Kaffeeseife, entfernt diese nicht nur Schmutz, sondern auch die Gerüche und hinterlässt saubere, gut riechende Haut.

Kaffeeseifen mit gemahlenen Bohnen als Peelingzusatz regen zudem die Durchblutung an, entfernen sanft abgestorbene Hautschüppchen und sorgen für ein frisches, gepflegtes Hautgefühl.

Vanille-Traum

Vor allem zur Weihnachtszeit hat die Vanille wieder Hochsaison.

Ob in Vanillekipferln, Duftkerzen oder Badeölen, Vanille ist ein Duft, der bei vielen Menschen ein Gefühl der Behaglichkeit und des Wohlbefindens auslöst. Dem Vanilleduft wird neben einer aphrodisierenden Wirkung beruhigende und ausgleichende Eigenschaften zugesprochen.

Wenn das nicht alles mehr als gute Gründe sind, gerade in der Weihnachtszeit zu Vanilleseifen zu greifen. Mit wertvollen Ölen und Fetten und einer leichten Überfettung pflegen diese Seifen die Haut gerade in den Wintermonaten streichelweich.